Stahlbau für Hochgeschwindig­keitsfördertechnik an einem Fahrzeugstandort in der Slowakei

Bühnen, die Fläche schaffen. Konstruktionen, die Fördertechnik tragen. Wir haben an einem Fahrzeugstandort in der Slowakei aufgeständerte Stahlbaubühnen vom Typ DySFrame sowie Stahlkonstruktionen für Fördersysteme vom Typ CoSFrame ausgeführt und die Fördertechnik daran angebunden.

Stahlbau

Bühnen und Fördertechnik

Slowakei

Ausführungsstandort

DySFrame

aufgeständerte Stahlbaubühnen

CoSFrame

Stahlkonstruktion für Fördersysteme

Die Ausgangssituation

An einem Fahrzeugstandort in der Slowakei war eine Hochgeschwindigkeitsfördertechnik zu errichten. Die Anlage sollte nicht auf der Produktionsfläche stehen, sondern darüber verlaufen. Dafür brauchte es aufgeständerte Stahlbaubühnen und eine tragende Konstruktion für das Fördersystem, die beides zugleich leistet: die Anlage aufnehmen und die Fläche darunter nutzbar halten.

Bei Fördertechnik dieser Geschwindigkeit ist die Tragkonstruktion kein reines Traggerüst mehr. Steifigkeit und Schwingungsverhalten des Stahlbaus wirken direkt auf den Lauf der Anlage. Kommt Bewegung in die Konstruktion, zeigt sie sich in der Fördertechnik und damit im Takt. Dazu kommt die Anbindung selbst, denn die Toleranzen des Stahlbaus müssen zu denen der Anlage passen und nicht umgekehrt.

Was wir übernommen haben

Wir haben den Stahlbau für die Hochgeschwindigkeitsfördertechnik ausgeführt, von den Bühnen bis zur Anbindung der Anlage.

  • Aufgeständerte Stahlbaubühnen vom Typ DySFrame
  • Stahlkonstruktionen für Fördersysteme vom Typ CoSFrame
  • Tragkonstruktion für die Hochgeschwindigkeitsfördertechnik
  • Anbindung der Fördertechnik an den Stahlbau
  • Montage vor Ort am slowakischen Standort
  • Abstimmung mit den angrenzenden Gewerken

 

Ein Verantwortlicher für die gesamte Tragstruktur, von der Bühne über die Konstruktion des Fördersystems bis zur montierten Schnittstelle.

Bühnen, die Fläche zurückgeben

Aufgeständerte Stahlbaubühnen verlagern Technik nach oben und halten die Fläche darunter frei. In Fahrzeugwerken ist das oft die einzige Möglichkeit, zusätzliche Anlagentechnik unterzubringen, ohne Produktionsfläche aufzugeben. Wir haben diese Bühnen als hochkomplexe Stahlbauten ausgeführt und auf die Lasten der aufgesetzten Technik ausgelegt.

Tragkonstruktion für hohe Fördergeschwindigkeit

Je schneller eine Fördertechnik läuft, desto genauer muss die Konstruktion darunter arbeiten. Auslegung, Knotenpunkte und Ausrichtung entscheiden darüber, ob die Anlage ruhig läuft. Der Stahlbau ist hier Teil der Anlagenfunktion und kein nachgeordnetes Gewerk, das nur Lasten abträgt.

Montage bis zur fertigen Schnittstelle

Wir haben vor Ort montiert und die Fördertechnik an die Konstruktion angebunden. Damit endet unsere Leistung nicht am aufgestellten Stahl, sondern an der Stelle, an der die Anlage übernehmen kann. Der Auftraggeber musste zwischen Stahlbau und Fördertechnik nicht vermitteln.

Was dieses Projekt besonders gemacht hat

Stahlbau wird häufig als Vorleistung behandelt, die einfach nur stehen muss. Bei Hochgeschwindigkeitsfördertechnik trifft das nicht zu. Die Konstruktion bestimmt mit, wie ruhig die Anlage läuft, und Fehler daran lassen sich später kaum noch korrigieren, weil die Fördertechnik bereits darauf sitzt.

Deshalb lag der Schwerpunkt auf der Schnittstelle zwischen Stahlbau und Anlage. Bühnen und Fördersystemkonstruktion kamen aus einer Hand, die Montage ebenfalls, und die Anbindung wurde nicht zwischen zwei Firmen aufgeteilt. Für den Auftraggeber blieb ein Ansprechpartner für alles, was die Anlage trägt.

Projektdaten

Ihr Ansprechpartner
Sebastian Römer
Vertriebsleiter

Sie brauchen Stahlbau, der Anlagentechnik trägt?

Ob aufgeständerte Bühnen, Konstruktionen für Fördersysteme oder Tragstrukturen für Prozesstechnik: Wir führen den Stahlbau aus und binden die Anlage an, statt die Schnittstelle offen zu lassen. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben.

Das Könnte Sie auch interessieren: