Anlagenlogistik und Maschineneinbringung für eine neue Zellfabrik

Vom Lkw bis zum Aufstellort. Mit eigener Hebetechnik und geschützten Flächen. Wir haben das Batterie-Formation-Equipment einer neuen Zellfabrik eingebracht, mechanisch installiert und die bereits fertiggestellten Gebäudebereiche während der gesamten Einbringung geschützt.

Einbringung

Anlagenlogistik bis zum Aufstellort

Formation

Batterie-Formation-Equipment

Schutzkonzept

Boden- und Staubschutz gestellt

Hebetechnik

Kräne und Hubgeräte gestellt

Die Ausgangssituation

Für eine neue Zellfabrik stand die Einbringung des Batterie-Formation-Equipments an. Die Anlagen kamen in mehreren Anlieferungswellen und mussten in Gebäudebereiche, die baulich bereits fertig waren. Beschichtete Böden, abgeschlossene Ausbauten und angrenzende Flächen mit Sauberkeitsanforderungen ließen die einfache Lösung, Equipment über den Rohbau einzubringen, nicht mehr zu.

Formation-Equipment ist schwer und gleichzeitig empfindlich. Gewicht und Abmessungen bestimmen, welche Route überhaupt tragfähig ist und welche Hebetechnik am Aufstellort noch arbeiten kann. Staub und Abrieb aus dem Transport gefährden nicht nur die eigene Anlage, sondern auch die Bereiche daneben. Wird die Route erst an der Rampe geklärt, steht der Lkw, und die nachfolgende Anlieferung verschiebt sich mit.

Was wir übernommen haben

Wir haben die Anlagenlogistik, die Einbringung und die mechanische Installation des Formation-Equipments verantwortet.

  • Anlagenlogistik von der Anlieferung bis zum Aufstellort
  • Einbringungsplanung mit Routen, Lastannahmen und Zeitfenstern
  • Bereitstellung von Kränen und Hebetechnik
  • Maschineneinbringung des Batterie-Formation-Equipments
  • Mechanische Installation und Ausrichtung am Aufstellort
  • Temporärer Boden- und Staubschutz in den betroffenen Bereichen
  • Rückbau der Schutzmaßnahmen und Übergabe der Flächen

 

Ein Ansprechpartner von der Anlieferung bis zur ausgerichteten Anlage, einschließlich der Flächen, über die das Equipment gelaufen ist.

Einbringung ohne Schaden an fertigen Flächen

Boden- und Staubschutz war kein Nebenprodukt, sondern Teil der Einbringungsplanung. Wir haben die Transportwege vor dem ersten Hub abgedeckt, angrenzende Bereiche abgeschottet und die Schutzmaßnahmen nach Abschluss wieder zurückgebaut. Die betroffenen Flächen gingen so zurück, wie sie übernommen wurden.

Hebetechnik passend zur Last, nicht zum Standard

Kräne und Hubgeräte haben wir selbst gestellt und nach Gewicht, Abmessung und Zugänglichkeit am Aufstellort ausgewählt. Damit hing die Einbringung nicht an der Verfügbarkeit fremder Technik auf der Baustelle, und die Anlieferungswellen konnten in der geplanten Reihenfolge abgearbeitet werden.

Von der Einbringung direkt in die Montage

Nach dem Absetzen folgte die mechanische Installation durch dieselbe Mannschaft. Zwischen Logistik und Montage entstand keine Schnittstelle, an der Verantwortung neu geklärt werden musste. Das Equipment stand ausgerichtet und angeschlossen bereit für die nachfolgenden Gewerke.

Was dieses Projekt besonders gemacht hat

Die kritische Stelle solcher Einbringungen liegt selten beim Heben. Sie liegt in der Frage, ob die Route trägt, ob die Hebetechnik am Zielort noch Platz hat und was mit den Flächen passiert, über die das Equipment transportiert wird. Wir haben diese Punkte vor der ersten Anlieferung geklärt und die Einbringung danach in der geplanten Reihenfolge durchgezogen.

Weil Logistik, Hebetechnik, Schutzmaßnahmen und Montage in einem Auftrag lagen, musste der Auftraggeber nicht zwischen Speditionen, Kranstellern und Montagefirmen vermitteln. Verzögerungen bei einer Anlieferung ließen sich innerhalb unseres Umfangs auffangen, statt eine Kette aus Einzelbeauftragungen neu zu takten.

Projektdaten

Ihr Ansprechpartner
Sebastian Römer
Vertriebsleiter

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Ob Formation-Equipment, Fertigungsanlagen oder Sondermaschinen: Wir planen die Einbringung, stellen die Hebetechnik, schützen die betroffenen Flächen und installieren die Anlage am Aufstellort. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben.

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